Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Baden-Württemberg: DGB kritisiert dbb-Vorstoß zur Besoldung; 06/07


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DGB kritisiert dbb-Vorstoß zur Besoldung

Der DGB hat den jüngsten Vorstoß des Beamtenbundes Baden-Württemberg zur Beamtenbesoldung kritisiert. Der dbb hatte einen Zuschlag nach dem Vorbild des Metall-Abschlusses gefordert. Der DGB dagegen fordert, die lineare Erhöhung der Besoldung im Gleichklang mit den Tarifbeschäftigten zum 1. Januar 2008 zu vollziehen.

In einem Brief an den Vorsitzenden des Beamtenbundes Baden-Württemberg Volker Stich warf DGB-Landeschef Rainer Bliesener dem Beamtenbund vor, sich leichtfertig von der  mit Ministerpräsident Oettinger (CDU) im November 2006 unterzeichneten Verständigung über die Gehaltsrunde zu verabschieden. Falsch sei es auch, sich an den Abschlüssen aus anderen Branchen zu orientieren. „Für den DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften ist die Orientierung am Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes maßgebend für die Übertragung auf die Beamtinnen und Beamten. Dies ist für uns ein gutes Prinzip, dass sich in der Vergangenheit bewährt hat." Der DGB verfolge das „Ziel, im Grundsatz gleiche Bedingungen im öffentlichen Dienst anzustreben."

Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 06/2007


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