Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Baden-Württemberg: Mappus beharrt nicht auf Vorgriffsstunden; 01/2011


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Mappus beharrt nicht auf Vorgriffsstunden

Nach Kritik an einer längeren Arbeitszeit für Beamtinnen und Beamte in Baden-Württemberg zeigt sich Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) offen für Alternativen. Er sei bereit, über bessere Ideen zu reden. Am Ziel, damit rund 160 Mio. Euro einzusparen, hält er jedoch fest. Die Landesregierung will ein Vorgriffsstundenmodell einführen. Dadurch sollen Beamtinnen und Beamte bis zum 40. Lebensjahr eine Stunde länger, demnach 42 Wochenstunden, arbeiten und die Mehrarbeit später abgelten können. GdP und GEW hatten den Vorschlag kritisiert. Die GEW kündigte an, dass es an den Schulen zu erheblichen Unterrichtsausfällen kommen könnte, wenn die Landesregierung das Vorgriffsstundenmodell durchsetzt. Das Modell werde den Lehrermangel verschärfen. „In Baden-Württemberg ist derzeit regulärer Unterricht nur möglich, weil an den Schulen tausende Überstunden gehalten werden“, sagte die GEWLandesvorsitzende Doro Moritz.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2011




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