Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Baden-Württemberg: DGB: Prävention statt Pension mit 67; 10/08


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DGB: Prävention statt Pension mit 67

Baden-Württembergs Finanzminister stößt mit seinem Vorpreschen zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit für Beamtinnen und Beamte auf heftige Ablehnung. Die Mehrheit beim Koalitionspartner FDP ist gegen die Pläne, die Gewerkschaften protestieren. „Die Beamten dürfen nicht mit erneuten Sonderopfern zur Haushaltssanierung belastet werden“, sagte der DGB-Bezirksvorsitzende Rainer Bliesener. Wichtiger als eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit seien bessere Arbeitsbedingungen und präventive gesundheitsfördernde Maßnahmen. Das Land bleibe jedoch eine Antwort schuldig, wie es die Beschäftigten länger gesund im aktiven Dienst behalten wolle. Finanzminister Willi Stächele (CDU) will schneller als der Bund und andere Länder das Pensionsalter schrittweise auf 67 Jahre heraufsetzen. Beschäftigte im Strafvollzug, bei Feuerwehr und Polizei sollen zwei Jahre länger bis zum 62. Lebensjahr arbeiten.

Quelle: Beamten-Magazin 10/2008


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